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Martin Gropius

Leben und Werk eines Berliner Architekten (1824–1880)

ISBN 978-3-86732-080-1
Januar 2013

590 Seiten, 833 Abb.
24,0 x 30,0 cm
732 Schwarzweiß- und 101 Farbabb.
Festeinband mit Leinenbezug und Schutzumschlag

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Martin Philipp Gropius – nicht zu verwechseln mit seinem Großneffen, dem Bauhaus-Gründer Walter Gropius – gilt als der bedeutendste Architekt der »Jüngeren Schinkel-Schule«, aber auch als begnadeter Lehrer an der Berliner Bauakademie. Er steht für den Übergang vom Spätklassizismus zur anbrechenden Moderne und war zu seiner Zeit einer der meistbeschäftigten Privatarchitekten Berlins.
Heute ist er nur noch dem Namen nach durch den glanzvoll wiedererstandenen Martin-Gropius-Bau in Berlin, dem ehemaligen Kunstgewerbemuseum, allgemein bekannt. Die Berliner Denkmalpflege verzeichnet gerade einmal neun seiner Werke im Stadtgebiet. Die allermeisten von über 120 Bauten und Projekten Gropius’ sind zerstört – entweder durch die früh einsetzende Bodenspekulation der Gründerzeit oder durch Kriegsschäden. Andere Bauwerke sind nahezu unbekannt geblieben, darunter die Gutshäuser und Schlösser in der Neu­mark und in Hinterpommern (heute Polen).
In dem grundlegenden Band werden erstmalig alle Bauten, die Gropius zunächst alleine, ab 1866 gemeinsam mit seinem Partner Heino Schmieden ausgeführt hat, vorgestellt. Darunter finden sich, neben den vielbeachteten Krankenhaus- und Universitätsbauten, bisher unbekannte Wohnhäuser zum Beispiel in Halle, Berchtesgaden oder Reval (Tallinn). Nicht zuletzt wird der Versuch unternommen, der Rolle des Sozius’ und Freundes Heino Schmieden während der fruchtbaren vierzehnjährigen Partnerschaft gerecht zu werden.

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