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Wirklich... wahrGabriele Mucchi und die Malerei des RealismusISBN 978-3-936872-91-0 286 Seiten Preis 24,90 € |
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Gabriele Mucchi (1899–2002) war einer der bedeutendsten italienischen Maler des 20. Jahrhunderts. Sein Leben (1899–2002) umfaßte das ganze letzte Säkulum und ließ ihn zum Zeugen nahezu der gesamten politischen Geschichte und der modernen Kunst werden. Herausragende Vertreter von künstlerischen Bewegungen wie dem Futurismus, der Pittura Metafisica oder der Neuen Sachlichkeit gehörten zu seinen Freunden und Bekannten, darunter Giorgio de Chirico, Gino Severini, Giorgio Morandi, Carlo Carrà und Renato Guttuso. Im Berlin der 1920er und 1930er Jahre, wo Mucchi zeitweilig ein Atelier besaß, begegnete er – persönlich oder in ihren damals hochaktuellen Bildern – George Grosz, Otto Dix, Max Beckmann, Käthe Kollwitz oder Karl Hofer. Später, in den 1950er Jahren, als Mucchi Gastprofessor an der Hochschule für Künste in Berlin-Weißensee war, schloß er Freundschaft mit dem Bildhauer Fritz Cremer und mit Bertolt Brecht. Mit Brecht verband ihn die Suche nach einer realistischen künstlerischen Ausdrucksform: »Die realistische Malerei«, so Mucchis Diktum, »stellt die Wirklichkeit der Dinge und der Geschehnisse dar, aber so, daß mit dieser Darstellung ein Urteil über das menschliche Wesen und über das Leben der Menschen – als ethische, soziale Kategorie – gegeben wird.« Das 550. Gründungsjubiläum der Universität Greifswald, wo Mucchi 1960-62 Gastprofessor war, bot den Anlaß, gemeinsam mit dem Vineta-Museum der Stadt Barth eine umfassende Werkschau mit über 200 Gemälden und Graphiken zu realisieren. Das Begleitbuch bietet auf dem neuesten Stand der Forschung einen facettenreichen Überblick über das vielfältige Wirken Mucchis als Künstler, Kunsthistoriker und Humanist. Neben Porträts, Stilleben, Landschafts- und dramatischen Ereignisbildern werden erstmals Greifswalder Skizzenblätter sowie Vorstudien zur Ausmalung der Fischerkapelle von Vitt auf Rügen gezeigt. Ein weiterer Höhepunkt sind Illustrationen zu Brecht, Erasmus von Rotterdam und Voltaire. |
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Informationen zu... Hg. Matthias Müller |
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