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Legitimation und RepräsentationZum dynastischen Selbstverständnis thüringisch-sächsischer Reichsgrafen in der frühen NeuzeitSchriften zur Residenzkultur [Bd. 2]ISBN 978-3-931836-98-6 463 Seiten |
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Die Studie untersucht am Beispiel thüringisch-sächsischer Reichsgrafen generelle Fragen des dynastischen Selbstverständnisses vom 16. bis zum 18. Jahrhundert. Der Verweis auf eine ehrenvollen Vergangenheit, die Suche nach standesgemäßen Ehepartnern, eine repräsentative Ausgestaltung von Hof und Residenz sowie das Bemühen um eine verbesserte Rangstellung des eigenen Geschlechts innerhalb der höfischen Öffentlichkeit waren dabei entscheidende Kriterien. Ob durch die Ausgestaltung des eigenen Hofzeremoniells oder den Einsatz der Künste, mittels vielfältiger Zeichen und Symbole demonstrierten die Geschlechter ihren Anspruch auf politische Unabhängigkeit und Selbständigkeit innerhalb des Alten Reiches.
Jahrbuch der Historischen Kommission für Sachsen-Anhalt: »Trotz der Materialfülle ist dabei ein nicht nur ansprechendes, mit vielen Illustrationen, Quellenanhang und Register ausgestattetes, sondern auch ein spannendes und hervorragend zu lesendes Buch entstanden.« |
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