Fürsten ohne Land  

Fürsten ohne Land

Höfische Pracht in den sächsischen Sekundogenituren Weißenfels, Merseburg und Zeitz

Schriften zur Residenzkultur [Bd. 5]

ISBN 978-3-86732-059-7

367 Seiten, 123 Abb.
16,0 x 24,0 cm
96 Schwarzweiß- und 27 Farbabb.
teilweise vierfarbig, Festeinband

Oktober 2009

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Beitragende

Elinor BrandtnerMarkus CottinUta DeppePeter-Michael HahnStephanie HahnKatja HeitmannRoswitha JacobsenJutta KappelClaudia KundeMatthias MüllerPeter RammMaria RichterJoachim SäcklRolf Walker

Nach dem Tod des sächsischen Kurfürsten Johann Georg I. einigten sich seine vier Söhne im Jahr 1657 in einem Vergleich auf die Einrichtung von Herrschaftsgebieten auch für die drei jüngeren, von der Nachfolge eigentlich ausgeschlossenen Prinzen. Während der älteste Sohn als Kurfürst in Dresden folgte, kam es daneben zur Bildung der Sekundogeniturfürstentümer Weißenfels, Merseburg und Zeitz. Die hier residierenden jüngeren Brüder begannen sofort mit dem Ausbau ihrer Herrschaft und dem Aufbau eigener Hofhaltungen, obwohl sie in den ihnen zugewiesenen Territorien nur über eingeschränkte Souveränität verfügten.

Das baldige Aussterben in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts sowie der Rückfall der Territorien an die Haupt­linie in Dresden ließen die Sekundogenituren in der öffent­lichen Wahrnehmung lange in Vergessenheit geraten. Erst in den letzten Jahren sind sie erfreulicherweise wieder stärker in den Mittelpunkt des Interesses gerückt. Der vorliegende Band zeigt, zu welcher künstlerisch-kulturellen Blüte die drei Hofhaltungen in ihrer Zeit gelangten und wie sie noch heute das Erscheinungsbild der Region zwischen Saale, Unstrut und Elster mitbestimmen.

 

Zeitschrift für Thüringische Geschichte: »…[Es] liegt ein facettenreicher, höchst informativer und quellengesättigter Band vor, der die Forschung sehr bereichert und der nicht zuletzt den Wunsch nach monographischen Einzeldarstellungen zu den sächsischen Sekundogeniturfürstentümern Weißenfels, Merseburg und Zeitz weckt. «

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