Frühneuzeitliche Sammlungspraxis und Literatur  

Frühneuzeitliche Sammlungspraxis und Literatur

ISBN 978-3-936872-77-4

273 Seiten, 85 Abb.
15,8 x 23,5 cm
70 Schwarzweiß- und 15 Farbabb.
teilweise vierfarbig, Festeinband

Oktober 2006
Preis 30,00 €

Beitragende

Stephan BrakensiekMatthias BuschmeierRobert FelfeAndreas GipperChristoph HeylArno LöfflerAngelika LozarChristel Meier-StaubachWolfram NitschBarbara WelzelCaroline Zöhl

Das anhaltende Interesse an den in ganz Europa verbreiteten Kunst- und Wunderkammern der Frühen Neuzeit speist sich aus einer heute fremd erscheinenden Konstellation von Ordnung des Wissens und Formen ästhe­tischer Inszenierung. Je nach Ambitionen und Vermögen der Sammler umfaßte das Spektrum der Exponate in den musealen Räumen die drei Reiche der Natur und die Felder menschlicher Künste. In den Sammlungen mit ihrem universalen Anspruch manifestierten sich soziales Ansehen und reale Macht; hier wurden Diskurse initiiert und voneinander abgegrenzt.

Vielfalt als sinnstiftendes Moment, aber auch die Herausbildung von Spezialsammlungen fanden ihr Echo in verschiedensten Überlieferungsformen. Dokumentarischer Wert, ikonographisch-symbolische Aufladungen und Spielarten literarischer Fiktion markieren Eckpunkte, zwischen denen das Sammeln und der museale Raum in verschiedenen Künsten ihre Reflexion und Fortsetzung fanden.

 

Sehepunkte: »Insgesamt bietet das Buch einen wichtigen Beitrag zur Sammlungspraxis der Frühen Neuzeit sowie zur Transformationsgeschichte von Wissen.«

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