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Herrschaft, Glaube und Kunst

Zur Geschichte des Reichsstiftes und Klosters Drübeck

Harz-Forschungen [Bd. 24]

ISBN 978-3-86732-041-2
Oktober 2008

243 Seiten
17,0 x 24,0 cm
94 Schwarzweiß- und 48 Farbabb.
Festeinband. teilweise vierfarbig

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Beitragende

Gerhard BegrichHendrik FingerAnnett KriewaldHeike MortellDieter PötschkeStephan Freiherr von Welck

Das ehemalige Kanonissenstift und spätere Benediktinerinnenkloster Drübeck, das demnächst auf 1050 Jahre Geschichte­ zurückblicken kann, ist unter den Klöstern des nördlichen Harzvorlandes und darüber hinaus im historischen Norddeutschland in doppelter Hinsicht eine Ausnahmeerscheinung. Zum einen war es im 10. und 11. Jahrhundert Reichsstift, d.h. dem König bzw. dem Kaiser direkt unterstellt. Zum anderen besaß es wertvolle königliche Rechte und Immunitäten, denen zufolge die Äbtissin von Drübeck den gleichen Rang wie jene der berühmten Reichsstifte Quedlinburg und Gandersheim besitzen sollte.

Mit ihrer eindrucksvollen Doppelturmanlage mit sauber gefügten Quadern, ihrer Krypta und ihren Kapitellen zählt die Klosterkirche in Drübeck zu den eindrucksvollsten Leistungen der Romanik nördlich des Harzes. Ein besonderes Kleinod stellt das noch erhaltene Drübecker Altartuch vom Anfang des 14. Jahrhunderts dar. Im Band wird es in die Landschaft der Bildteppiche im niederdeutschen Sprachraum eingeordnet und eine neue theologische Interpretation vorgelegt. Die Neugestaltung der Klostergärten in Drübeck und ihre Einordnung in die Klostergärten in Sachsen-Anhalt schließen den Band ab.

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