Beitragende
Ernst Badstübner • Wiltrud Barth • Stefan Breitling • Johannes Cramer • Matthias Donath • Thomas Drachenberg • Thomas Eißing • Carljürgen Gertler • Peter Goralczyk • G. Ulrich Großmann • Yngve Jan Holland • Joachim Müller • Christiane Oehmig • Detlef von Olk • Andreas Potthoff • Michael Scheftel • Tilo Schöfbeck • Dirk Schumann • Karin WagnerAls die historische Bauforschung an deutschen Baudenkmälern noch jung war, sah alles einfach aus. Es war eine Methode gefunden, mit der sich noch so verschlungene Baugeschichten entschlüsseln ließen. Mit Hilfe der Dendrochronologie entstanden unzählige absolute Baudaten. Daran hat sich bis heute nichts geändert, doch alles ist anders. Nicht daß die Erwartungen enttäuscht wurden, eher sieht sich die Bauforschung mit Fragen konfrontiert wie: Wem nützen diese Ergebnisse, und wer kann die immer umfangreicheren Dokumentationen überhaupt noch verstehen?
Bauhistorische Ergebnisse lassen sich leicht ignorieren. Andererseits gibt es durchaus den Trend, detaillierte Baudokumentationen als Argumentationshilfe für Rekonstruktions- oder Abrißvorhaben einzusetzen. Es hat den Anschein, als stehe die historische Bauforschung an einem Wendepunkt, was nicht zuletzt durch den Einsatz neuer Medien forciert wird. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit, kritisch zum Selbstverständnis sowie zu den Möglichkeiten und Grenzen historischer Bauforschung Stellung zu beziehen.
Sehepunkte: »Den Herausgebern sei daher ausdrücklich gedankt für diesen umfassenden Beitrag zum Verständnis und Selbstverständnis der Bauforschung.«
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