Beitragende
Torsten Arnold • Ernst Badstübner • Gabriele Bark • Ute Bednarz • Anke Dreyer • Eva Fitz • Christian Gahlbeck • Norbert Gossler • Jens Christian Holst • Christa Jeitner • Silke Junker • Damian Kaufmann • Kerstin Klein • Hartmut Kühne • Michael Lindner • Mechthild Modersohn • Peter Neumeister • Wibke Ottweiler • Christian Popp • Jan Raue • Jan Richter • Elisabeth Rüber-Schütte • Hansjörg Rümelin • Tilo Schöfbeck • Michael Scholz • Ulrich Schöntube • Christian Schulz • Dirk Schumann • Anja Seliger • Ruth Slencka • Joachim Stephan • Werner ZiemsIm 19. Jahrhundert zur Wiege Brandenburgs oder gar Preußens stilisiert, führt die im nördlichen Sachsen-Anhalt gelegene Altmark heute zu Unrecht ein Schattendasein und ist als bedeutende Kulturregion, die sie einst war, nur wenig im öffentlichen Bewusstsein verankert. Sie war lange Zeit Teil des Kurfürstentums Brandenburg, hatte aber als »Alte Mark« westlich der Elbe ein durchaus eigenes Gepräge. Dieses war durch die kirchenrechtliche Zugehörigkeit zu den »außermärkischen« Diözesen Verden und Halberstadt ebenso gegeben wie durch die Einbindung ihrer wichtigsten Städte in den Bund der Hanse. Engste Verbindungen bestanden zudem zum erzbischöflichen Machtzentrum Magdeburg. Doch auch für die Brandenburger Markgrafen selbst besaß dieses dicht bevölkerte Gebiet mit zahlreichen großen Städten wie Stendal oder Salzwedel erhebliche Bedeutung. So wurde die alte Kaiserresidenz Tangermünde von den Hohenzollernfürsten als bevorzugter Sitz neben Berlin genutzt.
Eine kulturelle Blüte erlebte die Altmark vom 14. bis zum 16. Jahrhundert. Deren Zeugnis ist der außerordentlich reich überlieferte Denkmalbestand an Werken der Architektur, Skulptur, Tafel- und Glasmalerei.
Die Publikation stellt die Ergebnisse einer wissenschaftlichen Tagung vor, die im September 2008 in Stendal Historikern, Kunsthistorikern sowie Restauratoren die Möglichkeit bot, das vielfältige kulturelle Schaffen in der Altmark, die Rolle der Kulturträger und das künstlerische und kulturelle Spannungsfeld, in dem sich die Altmark in der Zeit von 1300 bis 1600 befand, zu erörtern.
Der hochwertig ausgestattete und reich bebilderte Band möchte zahlreiche wenig bekannte Kunstwerke erstmals einem breiterem Publikum zugänglich machen.
Jahrbuch für brandenburgische Landesgeschichte: »Auf dieses Buch hat die Altmark gewartet«
Altmark-Blätter: »Damit liegt für die Altmark ein umfassendes Werk zu Mittelalter und früher Neuzeit vor, das neben den Fachwissenschaftlern vor allem die Freunde und Liebhaber der lokalen und regionalen Kunst und Geschichte interessieren wird.«
Volksstimme: »[Es ist] ein (Ver-)Führer in die Geschichte einer Region, verfasst mit großem Fachwissen und gestaltet mit hoher Ästhetik, der zum einen die Lust aufs Entdecken verborgener Schätze weckt und zum anderen dafür sorgt, dass diese Kulturregion aus ihrem Schatten heraus und ins rechte Licht gerückt wird.«
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