Gärten und Parke in Brandenburg
     
Folkwart Wendland, Folkwin Wendland †

Gärten und Parke in Brandenburg

Die ländlichen Anlagen in der Mark Brandenburg und der Niederlausitz

Schriften der Landesgeschichtlichen Vereinigung für die Mark Brandenburg, Neue Folge [6]

2666 Seiten, 3000 Abb., 240 x 310 mm, Festeinband mit Leinenbezug und Schutzumschlag, Fünf Bände, insgesamt ca. 3000 Farb- und Schwarzweißabbildungen
August 2015
sofort lieferbar
ISBN 978-3-86732-206-5
Preis 420,– €
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Die Autoren haben in jahrzehntelanger Arbeit über tausend Garten- und Parkanlagen in der ehemaligen preußischen Provinz Brandenburg einschließlich der heute polnischen Gebiete (Neumark, östliche Niederlausitz) erforscht und dokumentiert. Beide, Vater und Sohn, sind bereits mit grundlegenden Publikationen zur Berliner und brandenburgischen Gartengeschichte hervorgetreten. Ihr jetzt abgeschlossenes Lebenswerk stellt einen Meilenstein für die Kenntnis der Kulturlandschaft Brandenburg dar. Bisher existiert für keine andere Region Deutschlands ein vergleichbares Standardwerk.

Neben den Gärten an Guts- bzw. Herrenhäusern wurden auch die­jenigen an Burgen und Klöstern, kurfürstlich brandenburgischen bzw. königlich preußischen Neben-Residenzen, Domänenämtern, Kurbädern, frühen Industriebetrieben sowie in Städten einbezogen. Bewusst ausgespart blieben dagegen die Anlagen der Resi­denzstädte Berlin und Potsdam, da diese bereits vielfach dargestellt worden sind.

Das fünf Bände umfassende, mit Bildern und Karten opulent ausgestattete Werk beschreibt die Entwicklung der Gartenkunst in Brandenburg. Den größten Teil jedoch nehmen die einzelnen Gartenanlagen selbst ein, geordnet nach Kreisen und innerhalb derselben in alphabetischer Folge. Ein umfangreicher Anhang enthält Verzeichnisse der Gärtner, Orangerien und Orangeriepflanzen sowie Register der Personen, Pflanzen und Gartenanlagen.

Die Darstellungen können vielfältig genutzt werden, so etwa für gartendenkmalpflegerische Planungen oder weiterführende Forschungen. Die behandelten Anlagen besitzen ein erhebliches kulturelles Potential, das sich für die touristische Entwicklung strukturschwacher Regionen des Landes Brandenburg wie auch der polnischen Grenzregion nutzen lässt. Nicht zuletzt leistet das Werk einen bedeutenden Beitrag zur Rettung von häufig vergessenen und verwilderten Zeugnissen der brandenburgisch-preußischen Kulturgeschichte.

Das nach wissenschaftlichen Arbeitsprinzipien erstellte, allgemeinverständlich geschriebene Werk wendet sich nicht nur an die in Gartenbau und -gestaltung Tätigen sowie an Historiker, Kunsthistoriker und Denkmalpfleger, sondern ausdrücklich auch an alle allgemein an brandenburgischer Landesgeschichte interessierte Leser.

 

  • über eintausend teils mehrseitig beschriebene Garten- und Parkanlagen im historischen Brandenburg einschließlich der heute polnischen Gebiete
  • deutschlandweit vorbildlose Gesamtdarstellung
  • repräsentative, hochwertige Ausstattung und Gestaltung
  • unverzichtbar für Fachleute, sehr informativ auch für Laien

 

Weitere Informationen und Leseproben finden Sie auf: www.gaerten-und-parke.de

 

Pressestimmen

Berliner Morgenpost, 23.08.2015: »Wer sich in die Bände von Folkwart und Folkwin Wendland hineinliest, entdeckt, dass diese Parks immer auch die Philosophie ihrer Zeit widerspiegeln. Sentimentale, empfindsame Gärten des späten 18. Jahrhunderts kündigen schon die Romantik an, die in Kunst und Literatur das frühe 19. Jahrhundert geprägt hat. Es ist erstaunlich, wie man die große Geschichte im Kleinen erzählen kann.« Berliner Morgenpost

Märkische Oderzeitung, 19.09.2015: »Dabei geht es ihnen nicht nur um Bäume, Büsche, Teiche, Beete. Ihre fünfbändige Ausgabe ist eine sozialgeschichtlich eingefärbte Biografie des ländlichen Brandenburgs geworden. Sie erhellt, warum wir heute so gern von brandenburgischen Kulturlandschaften reden. Es gibt tatsächlich keine andere Arbeit, die derart tiefgründig und umfassend das Gewordensein des ländlichen Brandenburgs bis in den verstecktesten Winkel hinein ausleuchtet.«

Tagesspiegel, 26.09.2015: »Wie die Autoren die Fülle ihres Wissens gliedern und zugänglich machen, ist vorbildlich. […] Beim Schmökern wird Geschichte lebendig, erblühen die alten Gärten und ihre Liebhaber zu neuem Leben.«

Märkische Allgemeine Zeitung, 22.10.2015: »[…] ein sentimentales Mammutwerk, das ohne titanischen und geduldigen Enthusiasmus einiger Privatleute nicht möglich geworden wäre.«

Die Welt, 14.11.2015: »Das Werk der Wendlands ist trotz des Umfangs auch kein Ausdruck von Größenwahn, sondern eher von Leidenschaft. Was ja eine zutiefst sympathische Eigenschaft ist.« Die Welt

Historische Gärten, 01/2015: »Beeindruckt stehen wir vor dem veröƒffentlichten Forschungswerk von Folkwart und Folkwin Wendland und wünschen uns, dass eine solche jahrzehntelang gereifte Arbeit Ansporn für die Gartenforschung in Mitteleuropa ist, die noch immer viele ›weiße Flecken‹ und unerforschte Gartenanlagen aufweist.«

Folkwart Wendland
© Regina Wendland

Folkwart Wendland

Dr. Folkwart Wendland (geb. 1937), Diplom-Geologe und Wissenschaftshistoriker, tätig in der geologischen For­schung und Umweltverwaltung des Landes Brandenburg. Neben Fachpu­bli­kationen viele Veröffentlichungen zur Geschichte der deutsch-russischen Kul­tur- und Wissenschaftsbeziehungen des 18. Jahrhunderts (»Peter Simon Pallas«, 1992) und ge­meinsam mit dem Vater zur brandenburgischen Gartenge­schichte (u.a. »Friedrich Wilhelm II. und die Künste«, 1997, »Onder den Oranje boom«, 1999, »Gartenkultur in Brandenburg und Berlin«, 2000).

Folkwin Wendland †

Folkwin Wendland †

Folkwin Wendland (1910–2006), Gärtner, Gartenarchitekt und Gartenhistoriker. Projektierung von Stadtgrün im Ostteil Berlins; Projekte zur Rekonstruktion historischer Gärten (Berlin-Friedrichsfelde und -Buch, Rheinsberg, Mosigkau, Ilm- und Belvedere-Park Weimar); Verfasser von »Berlins Gärten und Parke von der Gründung der Stadt bis zum ausgehenden neunzehnten Jahr­hundert«, 1979, »Der Große Tiergarten in Berlin«, 1993.

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