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Das Zisterzienserkloster Doberan im Mittelalter

Studien zur Geschichte, Kunst und Kultur der Zisterzienser [Bd. 9]

ISBN 978-3-931836-34-4
April 2000

287 Seiten, 39 Abb.
21,0 x 14,8 cm
PB

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Sven Wicherts erschöpfende Darstellung zur Gründung des Klosters Doberan (1171), zu seiner Wirtschaftsgeschichte sowie zu den Rechtsverhältnissen und -konflikten (einschließlich mit den Slawen) bis zur Säkularisation im Jahre 1552 fußt auf einem breit angelegten Quellenstudium.

Mit der Gründung des Klosters (Alten-)Kamp 1123 erreichte der Zisterzienserorden den Rhein. Schnell breitete er sich in den deutschsprachigen und slavischen Gebieten aus. Die Nachricht von den außergewöhnlichen Mönchen und der Ruf des Abtes Bernhard von Clairvaux gelangte auch nach Skandinavien. Auf Bitten der schwedischen Königin Alfhild entsandte die Abtei Clairvaux in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts einen Konvent nach Alvastra. Bevor dieser aber das Heimatkloster verließ, bedurfte es eines Wunders durch den hl. Bernhard, damit die ängstlichen "Mönche und Konversen, die ausersehen worden waren, um jene rohen und barbarischen Menschen mit dem Leben und der Disziplin der Zisterzienser bekannt zu machen", für ihr Vorhaben Mut faßten. Trotzdem behielten sich die Mönche eine gewisse Scheu vor den nur flüchtig mit dem Christentum vertrauten Menschen des äußersten Nordens. Um wieviel größer mußte der Mut der Brüder gewesen sein, die vom Kloster Amelungsborn an die südliche Ostseeküste aufbrachen, wo sie 1171, mitten unter den heidnischen Slaven, ihr Kloster in Doberan errichteten. Wenig später, im Jahr 1179, erlitten sie durch einen heidnischen Überfall ihr Martyrium. Schon sieben Jahre danach kam ein neuer Konvent aus Amelungsborn an den Ort der Katastrophe ihrer Mitbrüder. Das beherzte Vertrauen dieser Zisterzienser in Gott und die eigene Kraft verdient Hochachtung. Die Neugründung hatte Bestand bis zur Säkularisation der Abtei im Jahre 1552.


Cistercienser Chronik: »Angenehmer Sprachduktus, kluge Gliederung, rund 20 Abbildungen und Schautafeln lassen die Lektüre dieser Monographie, die durch ein Orts- und Personenregister erschlossen wird, zu einem instruktiven, horizonterweiternden Unterfangen werden.«

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