Die Geschichte des »Mosaik« von Hannes Hegen  

Die Geschichte des »Mosaik« von Hannes Hegen

Eine Comic-Legende in der DDR

1. Auflage 2008

ISBN 978-3-86732-034-4

119 Seiten, 83 Abb.
15,8 x 23,5 cm
Broschur

November 2008
Preis 12,90 €

In der eher tristen Presselandschaft der DDR funkelte von 1955 bis 1975 ein überraschend heller Stern: das »MOSAIK von Hannes Hegen«. Das farbige Periodikum, das die lustigen Abenteuer von Dig, Dag und Digedag erzählte, war einer der erfolgreichsten deutschen Comics überhaupt. Seine Popularität rührte sicher auch daher, dass die Geschichten ganz beiläufig den historischen und Welthorizont der Leser enorm zu erweitern vermochten. Die Geschichte dieser »Bilderzeitschrift« steht in einer merkwürdigen und faszinierenden Wechselbeziehung mit der politischen Geschichte der DDR, obwohl oder gerade weil Hannes Hegens MOSAIK sich betont unpolitisch gab. Die Abenteuer der Digedags spiegeln die Ereignisse, die um sie bzw. ihren Schöpfer herum geschahen. Dies anhand der Quellen nachzuzeichnen, den einen oder anderen Entstehungszusammenhang offenzulegen und dabei vielleicht auch eine Erklärung für die Herausbildung des Mythos’ um Johannes Hegenbarths Werk und seine Figuren zu finden, soll hier versucht werden.

Zur Beachtung:

Inzwischen liegt eine 3., überarbeitete und erweiterte Auflage mit teilweise farbiger Bebilderung vor. Die hier angezeigte 1. Auflage ist aber dennoch weiterhin lieferbar.

 

Kreuzer: »Über den erfolgreichsten Comic der DDR, Hannes Hegens »Digedags« in der Zeitschrift Mosaik, hat Matthias Friske ein faktenreiches und flott lesbares Buch geschrieben.«

Weitere Informationen

Informationen zu...