Die Arbeit bietet eine Neubewertung der Erfurter Kunst des 14. Jahrhunderts, wo sich die Forschung bislang überwiegend der dichteren Werkreihe seit den 1360er Jahren gewidmet hat, während für die Zeit davor die Situation meist unterbewertet und vernachlässigt wurde. Mit der Neusichtung tritt Erfurt als frühes … Weiterlesen...
Die sechs Studien des namhaften Kunsthistorikers Robert Suckale kreisen um das Problem des Verhältnisses von Datierung und (Vor-)Verständnis. Die umfangreichste über die Tafel des Jüngsten Gerichts aus dem Kanonissenstift S. Maria di Campo Marzio in Rom als ein Zeugnis der Kirchenreformbewegung des 11. Jahrhunderts … Weiterlesen...
Wilfried Franzen
Die Karlsruher Passion und das "Erzählen in Bildern"
Studien zur süddeutschen Tafelmalerei des 15. Jahrhunderts
In der süddeutschen Tafelmalerei des 15. Jahrhunderts veränderten sich die narrativen Strategien der Bildwerke, zugleich entstanden neuartige Relationen zwischen Einzeltafel und Bildfolge und somit neue Formen zyklischen »Erzählens«. Der Autor versucht, diese Qualitäten spätmittelalterlicher Zyklen als bislang … Weiterlesen...
Angela Pfennig
Die Welt ein großer Garten
Der Königlich-Preußische Hofgartendirektor Ferdinand Jühlke (1815-1893)
Als Lehrer, Autor, aktives Mitglied in zahlreichen Vereinen und Initiator der ersten Internationalen Gartenbauausstellung in Erfurt lieferte Ferdinand Jühlke entscheidende Beiträge zur Ökonomisierung und Popularisierung des Gartenbaugedankens im 19. Jahrhundert. … Weiterlesen...
Robert Suckale (Hg.)
Rudolf Berliner (1886-1967)
»The Freedom of Medieval Art« und andere Studien zum christlichen Bild
Daß Rudolf Berliner für das Verständnis des Bildes und seines Gebrauchs in der europäischen Kunst der letzten tausend Jahre Bahnbrechendes geleistet hat, ist wenigen bewußt, weil seine Studien heterogen anmuten und verstreut publiziert wurden. Eine zentrale Auswahl von vierzehn Aufsätzen wird hier erstmals publiziert. Weiterlesen...
Eva Mongi-Vollmer
Das Atelier des Malers
Die Diskurse eines Raums in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts
Als Kultraum der Romantik par excellence hat das Atelier des Künstlers in Bildern und Beschreibungen des frühen 19. Jahrhunders seit jeher große Beachtung gefunden und in der Kunstwissenschaft zahlreiche Untersuchungen ausgelöst. Das Atelier der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts hingegen hat - mit Ausnahme vielleicht der bekannten Künstlerhäuser... Weiterlesen...
Hildtrud Ebert (Hg.), Jens Semrau (Hg.)
Was ist dann Kunst?
Die Kunsthochschule Weißensee 1946–1989 in Zeitzeugengesprächen
Weißensee war nie ein akademischer Ort, wo ein ungebrochener Kunstanspruch vermittelt worden wäre. Die Vorstellungen der Lehrkräfte und der studentischen Jugend konfligierten – in zeitenweise unterschiedlichem Maße – mit den kulturpolitischen Verhältnissen in der DDR. Weiterlesen...
Anette Strittmatter
Paris wird eine einzige große Wunderlampe sein
Das Leben der Künstlerin Therese aus dem Winckel 1779–1867
Das bewegte Leben der Dresdner Malerin, Musikerin und Schriftstellerin wird hier zum ersten Mal breit gewürdigt. Das Buch bietet darüber hinaus einen bemerkenswerten Einblick in die Kunstverhältnisse in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, die Frauen wenig Chancen boten, ihre Begabungen professionell zu realisieren. Die ersten Jahre ihrer... Weiterlesen...
Der Eintritt in ein Zisterzienserinnenkloster war lange der beliebteste Lebensweg unzähliger zum religiösen Leben drängender Frauen. Aus der Spannung zwischen mystischer Frömmigkeit und Herrschaftsanspruch der Klöster und ihrer Stifter ergab sich eine beeindruckende Vielfalt in Architektur, Ausstattung und Geschichte. Weiterlesen...
Andreas Behrendt (Hg.), Jens Rüffer (Hg.), Peter M. Seifried (Hg.)
musica mediaevalis
Liturgie und Musik
Die vier in diesem Band versammelten Aufsätze beschäftigen sich in unterschiedlicher Weise mit Musik und Religion im Allgemeinen bzw. mit Musik und Liturgie im Besonderen. "Sine musica nulla religio" – ohne Musik keine Religion – ist das Leitmotiv … Weiterlesen...
Melanie Ehler (Hg.), Matthias Müller (Hg.)
Wirklich... wahr
Gabriele Mucchi und die Malerei des Realismus
Gabriele Mucchi (1899–2002) war einer der bedeutendsten italienischen Maler des 20. Jahrhunderts. Der Band bietet einen Überblick über sein vielfältiges Wirken als Künstler, Kunsthistoriker und Humanist. Weiterlesen...
Friederike Rupprecht (Hg.)
Von blutenden Hostien, frommen Pilgern und widerspenstigen Nonnen
Heiligengrabe zwischen Spätmittelalter und Reformation
Im frühen 16. Jahrhundert verstärkten und vervielfachten sich die religiösen Interessen. Das Bedürfnis, am Heil körperlich Anteil zu haben, führte zur Intensivierung des Wallfahrtswesens. Auch das 1287 gegründete Kloster Heiligengrabe versuchte, daran zu partizipieren, und schuf eine »alte« Gründungslegende. Weiterlesen...











