Mittwoch, 28. September 2022

fluchtzeiten

Buchvorstellung

Uhrzeit: 19:30 Uhr

Koeppenhaus
Bahnhofstraße 4/5
17489 Greifswald

T: +49 3834 77 35 10
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W: www.koeppenhaus.de/vorschau/#51006


fluchtzeiten

fluchtzeiten

Deutsch-Kaukasische Gesellschaft: Geschichte – Kultur – Religion – Politik – Flüchtlinge

Ein Abend über den Kaukasus, die dreitausendjährige Geschichte, über Politik & Gesellschaft und die reiche Tradition im Rahmen der Interkulturellen Woche

Im Buch »fluchtzeiten« stellt Ekkehard Maaß die wichtigsten Projekte der Deutsch-Kaukasischen Gesellschaft vor und gewährt Einblick in eine landschaftlich und ethnisch differenzierte Region, die Europa sehr bereichert.

An diesem Abend hören wir von Weggefährten, erfahren über Geschichte, Politik und Kultur der Kaukasusregion insbesondere Tschetscheniens.
Wir wollen aber auch über die Entwicklung Russlands zu Putins Russland sprechen und bestimmt kann das Publikum Ekkehard Maaß gewinnen auch Lieder zu singen und mit der Gitarre aufzuspielen.

Ekkehard Maaß, Jahrgang 1951, stammt aus einer Pfarrersfamilie mit baltischen Wurzeln und wuchs in dem Dorf Schönburg/Saale auf. Er studierte in der DDR Theologie und Philosophie, wurde im Zusammenhang mit der Ausbürgerung Wolf Biermanns von der Humboldt-Universität relegiert und von der Stasi »zersetzt«. Nach dem Fall der Mauer rehabilitiert, arbeitete er in einem Fachbeirat der Heinrich-Böll-Stiftung und organisierte Konferenzen in Russland und Georgien. Entsetzt über die russischen Kriegsverbrechen in Tschetschenien, gründete er 1996 die Deutsch-Kaukasische Gesellschaft und setzt sich für tschetschenische Flüchtlinge ein. Er hält Vorträge zum Thema Kaukasus und gibt Konzerte mit Liedern von Goethe, Heine, Brecht, Biermann und Okudshawa, am liebsten in seiner Künstlerwohnung, die in den 1980er Jahren einer der wichtigsten Treffpunkte der Dichter- und Malerszene des Prenzlauer Bergs war.

 

Eine Veranstaltung im Rahmen der Interkulturellen Woche Greifswald in Kooperation mit der Integrationsbeauftragten der Universitäts- und Hansestadt Greifswald.

Der Eintritt ist frei.