Friedrich August Krubsacius 1718–1789
     

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Gerd-Helge Vogel (Hg.)

Friedrich August Krubsacius 1718–1789

Der sächsische Hof- und Oberlandbaumeister und seine Beziehungen ins Zwickauer Muldenland

348 Seiten, 180 Abb., 158 x 235 mm, Klappenbroschur. durchgängig vierfarbig, meist farbige Abbildungen
Mai 2021
ISBN 978-3-86732-386-4
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Mit Texten von
Marcus Becker, Dieter Dolgner, Tobias Knobelsdorf, Thomas Kuhn, Michael Lissok, Andreas Meinecke, Lutz Reike, Michael Simonsen, Gerd-Helge Vogel

Quellenkundliche Hinweise auf einen Besuch des sächsischen Hof- und Oberlandbaumeisters Friedrich August Krubsacius im September 1772 bei Detlev Carl Graf von Einsiedel auf Schloss Wolkenburg gaben Anlass, das 4. Wolkenburger Symposium zur Kunst diesem bedeutenden sächsischen Baumeister am Übergang vom Rokoko zum Frühklassizismus zu widmen. Neun Kenner der hiesigen Architektur-, Kunst-, Garten- und Landesgeschichte gingen in ihren Beiträgen den vielfältigen kulturhistorischen Verflechtungen des universell gelehrten Architekten nach, der sich einem konsequent rationalen Bauschaffen verpflichtet sah und mit der literarischen Aufklärung verbunden war. In Theorie und Praxis sowie als Professor für Baukunst an der Dresdner Kunstakademie nahm Krubsacius enormen Einfluss auf die Entwicklung der Künste in Sachsen, vor allem während des Rétablissements nach dem Siebenjährigen Krieg.

Der Tagungsband würdigt ausgiebig Krubsacius’ Wirken als Architekt von Schloss- und Palaisbauten sowie Gartenanlagen oder als Entwerfer von Grab- und Gedächtnismalen, aber auch seine bauhistorischen Untersuchungen zur Rekonstruktion antiker Landsitze oder die kunsttheoretischen Schriften zur Überwindung der dekorativen Rokoko-Ornamentik und nicht zuletzt die Verbindungen zum Grafen Einsiedel. Diese erste monographische Aufarbeitung seines Gesamtschaffens dient zugleich als Begleitbuch einer ihm gewidmeten Ausstellung auf Schloss Wolkenburg.

Gerd-Helge Vogel

Gerd-Helge Vogel

Gerd-Helge Vogel, geb. 1951, Privatdozent, Dr. phil. habil., Studium der Kunstgeschichte, Ästhetik und Niederlandistik in Berlin. Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Zentrum für Kunstausstellungen der DDR, Assistent und Dozent an der Universität Greifswald. Studienaufenthalt an der Vrije Universiteit Amsterdam; Forschungsstipendium der Kajima-Stiftung in Japan. Gastdozent für das DAAD an der Estnischen Kunstakademie Tallinn (1999, 2002). Organisator der Greifswalder Romantikkonferenzen (1981–2007) und des Zürcher Symposiums zur Wissenschaftlichen Illustration (2007–13). Seit 2005 Dozent für Geschichte und Ästhetik der Wissenschaftlichen Illustration am Department Design der Zürcher Hochschule der Künste. Kurator zahlreicher Ausstellungen im In- und Ausland; Forschungsschwerpunkte: Europäische Malerei von der Neuzeit bis zur Gegenwart; Gartenkunst, Plakatkunst, interkultureller Austausch; regionale Kunstgeschichte Sachsens, Pommerns und Estlands.

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