Pflanzen, Blüten, Früchte
     

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Gerd-Helge Vogel (Hg.)

Pflanzen, Blüten, Früchte

Botanische Illustrationen in Kunst und Wissenschaft

174 Seiten, 250 Abb., 210 x 280 mm, teilweise vierfarbig. Festeinband, 250 Farbabbildungen
Oktober 2014
sofort lieferbar
ISBN 978-3-86732-198-3
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Mit Texten von
Jasmin Baumann, Niklaus Heeb, Tina Moor, João Vicente Ganzarolli de Oliveira, Otto Schäfer, Anna-Brigitte Schlittler, Gerd-Helge Vogel, Bernadette Walter

Seit jeher ist der Mensch von der Wunderwelt der Pflanzen fasziniert. Sie sind ihm nicht nur Nahrung und Rohstoff zahlreicher Produkte, sondern er bedient sich ihrer auch als Quelle künstlerischer Inspirationen. Schon in den ältesten Kulturen begegnen uns Pflanzen und ihre Teile – vor allem die Blüten und Früchte – als ästhetisches Objekt, sei es als Ornament oder als realistisches Abbild. Und bereits in der Antike, vor allem aber seit der Renaissance zeigt sich auch zunehmend ein wissenschaftliches Interesse an der Flora in ihrer schier unerschöpflichen Vielfalt. So legten im 16. Jahrhundert die Pioniere der Botanik den Grundstein zur enzyklopädischen Erfassung und Erforschung der Vegetation, indem sie die bislang ungeordnete Pflanzenwelt klassifizierten, deren Familien und Arten bestimmten sowie ihre Nutzbarkeit analysierten. Dieser Prozess ist sogar heute noch nicht abgeschlossen und hatte immer auch Rückwirkungen auf die Kunst. Die in der Blütezeit der botanischen Illustration im 18. und 19. Jahrhundert entstandenen wissenschaftlichen Porträts von Pflanzen, Blüten und Früchten etwa waren ästhetisch derart anspruchsvoll, dass sie sich in prachtvollen Arrangements der Malerei, Graphik oder Bildhauerkunst und nicht zuletzt in der Mode, dem Kunsthandwerk und dem Design wiederfanden.

Der Begleitband einer Ausstellung im Neuen Museum Biel (Schweiz) will an ausgewählten Beispielen die enge Wechselwirkung zwischen botanischer Wissenschaft und den verschiedenen Kunstgattungen beleuchten. Und weil sie hier einen Sammlungsschwerpunkt bildet, steht die botanische Illustration mit ihren verschiedenen Anwendungsbereichen im Zentrum der Betrachtung.

Presse

Rezension auf dem Portal Kunstgeschichte

Gerd-Helge Vogel

Gerd-Helge Vogel

Gerd-Helge Vogel, geb. 1951, Privatdozent, Dr. phil. habil., Studium der Kunstgeschichte, Ästhetik und Niederlandistik in Berlin. Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Zentrum für Kunstausstellungen der DDR, Assistent und Dozent an der Universität Greifswald. Studienaufenthalt an der Vrije Universiteit Amsterdam; Forschungsstipendium der Kajima-Stiftung in Japan. Gastdozent für das DAAD an der Estnischen Kunstakademie Tallinn (1999, 2002). Organisator der Greifswalder Romantikkonferenzen (1981–2007) und des Zürcher Symposiums zur Wissenschaftlichen Illustration (2007–13). Seit 2005 Dozent für Geschichte und Ästhetik der Wissenschaftlichen Illustration am Department Design der Zürcher Hochschule der Künste. Kurator zahlreicher Ausstellungen im In- und Ausland; Forschungsschwerpunkte: Europäische Malerei von der Neuzeit bis zur Gegenwart; Gartenkunst, Plakatkunst, interkultureller Austausch; regionale Kunstgeschichte Sachsens, Pommerns und Estlands.

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