Der Harzer Eisenkunstguss im 19. Jahrhundert
     
Christian Juranek (Hg.), Wilhelm Marbach (Hg.)

Der Harzer Eisenkunstguss im 19. Jahrhundert

Harz-Forschungen [27]

250 Seiten, 90 Abb., 170 x 240 mm, Broschur
ersch. Juni 2021
ISBN 978-3-86732-116-7
Preis 20,– €
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Das 19. Jahrhundert wird oft als das Jahrhundert des Eisens bezeichnet. Die Bedeutung dieses Materials äußerte sich nicht nur in der Ingenieurskunst, die in den großen Bahnhöfen oder dem gusseisernen Dachstuhl des zu Ende gebauten Kölner Doms großartige Resultate zeigte, sondern auch politisch in Bismarcks Blut-und-Eisen-Diktum als Voraussetzung für die Reichseinigung. Mit dem von Schinkel gestalteten Eisernen Kreuz wurde das Metall zu einem geradezu patriotischen Symbol stilisiert. Nebenher eroberte es in Form verschiedenster Gebrauchsgegenstände – angefangen vom Briefbeschwerer über den patriotischen Teller bis hin zu Abgüssen antiker Plastiken – sämtliche Lebensbereiche der Menschen. – Bisher stand meist der preußische Kunstguss im Fokus, wenn es um die künstlerische Verarbeitung von Eisen ging. Mit diesem Band soll darauf hingewiesen werden, dass der Harz seinerzeit eines der wichtigsten Zentren des Eisenkunstgusses in Deutschland war.

Christian Juranek

Christian Juranek

Dr. Christian Juranek, geb. 1964 in Bad Harzburg, Mitarbeiter Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel 1989–92, Leiter Wiss. Dienst der Museen Stiftung Weimarer Klassik 1992–97; Geschäftsführer der Schloß Wernigerode GmbH als Museumsdirektor des Schlosses Wernigerode; Lehrbeauftragter am Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim seit 2002; Promotion 2006; Marketingvorstand des Harzer Tourismus-Verbandes, Kurator des Simplicissimus-Hauses der Stadt Renchen (Baden); Geschäftsführer seit 2000, Vorsitzender des Harz-Vereins seit 2015; Vorstandsmitglied Museumsverband Sachsen-Anhalt.

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