100 Jahre Groß-Berlin / Band 5: Siedlungsstern: Perspektiven
     
Harald Bodenschatz (Hg.), Thomas Flierl (Hg.)

100 Jahre Groß-Berlin / Band 5: Siedlungsstern: Perspektiven

Edition Gegenstand und Raum

220 Seiten, 170 x 240 mm, Klappenbroschur. durchgängig vierfarbig, Zahlreiche teils farbige Abbildungen
ersch. November 2021
ISBN 978-3-86732-350-5
Preis 25,– €
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Mit Texten von
Harald Bodenschatz, Christine Edmaier, Thomas Flierl, Tobias Gövert, Volkmar Hassemer, Franz-Josef Höing, Corinne Jaquand, Christina Kautz, Harald Kegler, Christina Lindemann, Peter Meyer, Cor­delia Polinna, Tim Rettler, Markus Tubbesing

Berlin und sein Umland präsentieren sich heute als Siedlungsstern. Zugleich ist der Siedlungsstern ein Leitbild für die wachsende Metropole im neuen Landesentwicklungsplan für die Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg. Doch das Leitbild hat Tradition: Schon im Wettbewerb Groß-Berlin 1908–10 wurde es angedacht, in der Landesplanung der Weimarer Republik wurde es verfeinert, im Generalbebauungsplan von Albert Speer vergröbert und von den Planern für Ost-Berlin und das Umland weiterentwickelt. Aber was verbirgt sich eigentlich hinter diesem Leitbild, was macht den Siedlungsstern aus, woraus bestehen die Siedlungsstrahlen? Was sind die Potenziale des Siedlungssterns?

Harald Bodenschatz

Harald Bodenschatz

Prof. Dr. Harald Bodenschatz, Sozialwissenschaftler und Stadtplaner, 1995–2011 Universitätsprofessor für Planungs- und Architektursoziologie an der TU Berlin, jetzt assoziierter Professor am Center for Metropolitan Studies der TU Berlin sowie Mitglied des Weimarer Bauhaus-Instituts für Geschichte und Theorie der Architektur und der Planung. Promotion 1978 an der Universität Oldenburg, Habilitation 1986 an der TU Berlin. Lehre seit 1972 an der RWTH Aachen und an der TU Berlin. 2004–09 Sprecher des Schinkel-Zentrums der TU Berlin, 2009–10 Sprecher des Transatlantischen DFG-Graduiertenkollegs (Berlin / New York). Mehrere Forschungsprojekte (auch DFG) zur Geschichte und Gegenwart des Städtebaus. Gastprofessor in Rio de Janeiro (1997) und Lima (2000). Tätigkeit als Stadtplaner seit 1980: behutsame Erneuerung historischer Kleinstädte vor allem in Franken. Autor einer Vielzahl von Publikationen, vor allem zu historischen und aktuellen Fragen des Städtebaus. Mitglied von AIV, BDA, CEU, DASL, DWB, GSU, IPHS, SRL.
Thomas Flierl

Thomas Flierl

Dr. phil. Thomas Flierl, geb. 1957, Studium der Philosophie und Ästhetik an der Humboldt-Universität zu Berlin, Promotion 1985, Tätigkeiten in Kulturverwaltung und Politik (u.a. Leiter des Kulturamtes Berlin-Prenzlauer Berg 1990–1996, Baustadtrat in Berlin-Mitte 1998/99, Senator für Wissenschaft, Forschung und Kultur 2002–2006), seit 2006 freiberuflich tätig als Bauhistoriker und Publizist mit den Forschungsschwerpunkten Bauhaus, deutsch-sowjetische Architekturbeziehungen, Nachkriegsmoderne (u.a.: Standardstädte. Ernst May in der Sowjetunion 1930–1933, Berlin 2012; Hannes Meyer und das Bauhaus. Im Streit der Deutungen, hg. mit Philipp Oswalt, Leipzig 2018). Seit 2007 Vorsitzender der Hermann-Henselmann-Stiftung. Mitglied des Bauhaus-Instituts für Geschichte und Theorie der Architektur und Planung an der Bauhaus-Universität Weimar.

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