Zisterziensische Klosterwirtschaft zwischen Ostsee und Erzgebirge
     
Doris Bulach, Uwe Friedmann, Marion Lange

Zisterziensische Klosterwirtschaft zwischen Ostsee und Erzgebirge

Studien zu Klöstern in Vorpommern, zu Himmelpfort in Brandenburg und Grünhain in Sachsen

Studien zur Geschichte, Kunst und Kultur der Zisterzienser [19]

413 Seiten, 25 Abb., 148 x 210 mm, Broschur
1., Aufl., September 2004
sofort lieferbar
ISBN 978-3-936872-08-8
Preis 30,– €
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Herausgeber
Winfried Schich

Der Band vereinigt drei größere Arbeiten über die Wirtschaftstätigkeit der vorpommerschen Zisterzen Eldena, Neuenkamp und Hiddensee, des brandenburgischen Klosters Himmelpfort und des Klosters Grünhain im westlichen Erzgebirge. In ihnen steht weniger die Landwirtschaft, wie sie für die überwiegend ländlich orientierten Zisterzienser eigentlich charakteristisch ist, im Mittelpunkt, sondern vielmehr die Aktivitäten im nichtagrarischen Bereich. Dazu gehören der Mühlenbetrieb und die Fischerei, die Waldnutzung und der Bergbau, das Handwerk und – nicht zuletzt – der Handel. Bei allen behandelten Zisterzen zeigt sich seine beeindruckende Anpassung an die vorgefundenen, regional unterschiedlichen natur- und kulturräumlichen Gegebenheiten.

Die Studie von Doris Bulach widmet sich den Beziehungen der vorpommerschen Klöster Eldena, Neuenkamp und Hiddensee zu sämtlichen Städten der Region, darunter vor allem zu Stralsund. Eine zweite Arbeit von Marion Lange untersucht, wie sich das brandenburgische Himmelpfort wegen seiner abseitiger Lage auf die natürliche Ressource Wasser zu konzentrieren wußte. Uwe Friedmann schließlich zeigt, daß die Wirtschaft von Kloster Grünhain in Sachsen einerseits auf den Nahmarkt in der Umgebung ausgerichtet war und andererseits die am Kloster vorbeiführende Salzstraße eine Art »Leitlinie« bildete.

 

Zeitschrift für bayerische Landesgeschichte: »Für Landes-, Ordens- und Wirtschaftshistoriker bieten die drei Beiträge wichtige Erkenntnisse für bislang weitgehend unerforschte Zisterzen sowie zu Stadt-Kloster Beziehungen.«

Winfried Schich

Winfried Schich

Prof. em. Dr. Winfried Schich, geb. 1938, lebt in Berlin. Historiker. 1974 Promotion an der Freien Universität Berlin zum Thema »Würzburg im Mittelalter. Studien zum Verhältnis von Topographie und Bevölkerungsstruktur«. 1992–2003 Lehrstuhl für Landesgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin. Forschungsschwerpunkte: Brandenburgische und vergleichende Landesgeschichte, Geschichte der Germania Slavica, Stadt- und Siedlungsgeschichte, Geschichte der Zisterzienser.

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