Die mittelalterlichen Kirchenglocken der Altmark
     

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Matthias Friske

Die mittelalterlichen Kirchenglocken der Altmark

Bestand und Verluste

Festeinband. durchgängig vierfarbig, 217 Seiten, 520 Abb., 210 x 280 mm, eine CD mit Klangbeispielen
1. Auflage, Februar 2026
sofort lieferbar
ISBN 978-3-86732-491-5

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Die altmärkische Kulturlandschaft ist sehr durch die Vielzahl ihrer mittelalterlichen Kirchen geprägt. Diese weisen noch immer eine reichhaltige historische Ausstattung auf, wobei nicht zuletzt die zahlreichen mittelalterlichen Glocken besonders bemerkenswert sind. Von ihnen gibt es in der gesamten Altmark nicht weniger als rund 240 Exemplare.

Matthias Friske, der bereits zwei Standardwerke zu den hiesigen Kirchenbauten verfasst hat, widmet sich in seinem jüngsten Werk dem reichhaltigen Glockenbestand und seiner Geschichte, und zwar gegliedert nach den Altkreisen Salzwedel, Gardelegen, Osterburg und Stendal. Und weil vor den Kriegen des 20. Jahrhunderts dieser Schatz an mittelalterlichen Glocken sogar noch deutlich umfangreicher als heute war, stellt er nicht allein den aktuellen Bestand vor, sondern zeichnet stets auch die Verlustgeschichte nach.

Abgerundet wird die Betrachtung durch einen zweiten Teil, in dem exemplarisch zweiundzwanzig Geläute mit über vierzig mittelalterlichen sowie einigen nachmittelalterlichen Glocken detailliert vorgestellt werden. Dabei werden auch Tonanalysen der Glocken geboten. Eine dem Buch beigefügte CD enthält Klangbeispiele ausgewählter Geläute.

Matthias Friske

Matthias Friske

Matthias Friske (*1968) ist Pfarrer, Regionalhistoriker und Literaturhistoriker. Er studierte von 1989 bis 1996 Evangelische Theologie, Mittelalterliche Geschichte und Kunstgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin und schloss das Studium 1997 mit dem Magister ab. Es folgten von 1998 bis 2000 ein Vikariat und 2000 die Promotion mit einer Dissertation »Die mittelalterlichen Kirchen auf dem Barnim. Geschichte – Architektur – Ausstattung«. 2002 wurde er zunächst Pfarrer in Anhalt, 2004 bis 2011 im Kirchenkreis Uckermark, seit 2011 in Salzwedel. In der Uckermark war Friske zudem Kunst- und Archivbeauftragter; diese Funktion übt er derzeit im Kirchenkreis Salzwedel aus. Der Vater dreier Kinder ist in zweiter Ehe verheiratet und beschäftigte sich in vielen Untersuchungen mit der Geschichte Ostfalens und der Mark Brandenburg, mit einem besonderen Augenmerk auf den mittelalterlichen Kirchenbau und die Ausstattung der Kirchen dieser Zeit sowie Themen der Literaturgeschichte. Unter anderem beschäftigte Friske sich mit der Geschichte des »Mosaik« von Hannes Hegen.

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